V e r a n s t a l t u n g e n  
  Veranstaltungen / Vorträge
2016

KLAPPE AUF! Trickfilmabend
am Sa, 26.11.2016, um 19.30 Uhr,
im KunstSozialRaum Brunnenpassage Brunnengasse 71/ Yppenplatz, 1160 Wien

im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Programm:
Under your Fingers (FR 2014, Regie: Marie-Christine Courtès) Ein junges Mädchen durchlebt die Geschichte ihrer Ahninnen, vom kolonialen Indochina bis zur Isolation in einem Transitlager.

Scent of Geranium (US 2016, Regie: Naghmeh Farzaneh) Ein Film über Entwurzelung und die Suche nach einer neuen Heimat und Identität.

Krieg im Frieden (DE 2015, Regie: Luise Omar) Eine Frau zwischen Flucht und Konfrontation, zwischen dem Krieg in Syrien und Frieden in Deutschland.

Paradise (BE 2014, Regie: Laura Vandewynckel)
„Paradise“ zeigt die Suche nach einem besseren Ort – auf zwei Seiten des Ozeans.

Borderlines (CZ 2015, Regie: Hanka Nováková) Menschen und die Grenzen ihrer Welt. Was ist wichtiger: den Raum für sich selbst definieren oder das Zusammenleben mit anderen?
Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt.
Moderation: Ursula Dullnig.
Die Teilnahme ist kostenlos!

Klappe auf! ist ein Medienprojekt von Amnesty International – Netzwerk Frauenrechte, Autonome Österreichische Frauenhäuser, Frauen*solidarität, Katholische Frauenbewegung, LEFÖ, Miteinander Lernen-Birlikte Öğrenelim, VIDC, WIDE, in Kooperation mit dem Animationsfilmfestival „Tricky Women“. Cinemarkt ist eine Kooperation von St. Balbach Art Produktion mit der Brunnenpassage.

2016 Gender, justice and the political economy of the cross-border
fertility industry.

Workshop April 7-8- 2106
University of Vienna
2015

KLAPPE AUF! 2015
Trickfilmabend im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Do, 26.11.2015
19.30 Uhr

KunstSozialRaum Brunnenpassage Brunnengasse 71/ Yppenplatz, 1160 Wien

Hollow Land (DK/FR/CA 2013, Regie: Michelle und Uri Kranot) Ein eindrucksvoller Animationsfilm über die ewige Suche des Menschen nach Heimat.

Trade Victim (IL 2011, Regie: Vera Berzak) Ein Film über Frauenhandel.

Blue Red (SK 2010, Regie: Daniela Krajcˇ ová)
Blue Red beschreibt die Beziehung zwischen Tochter und Vater in der Gegenwart und Kindheitserinnerung.

Butoyi (BE 2013, Regie: Camera-etc. collectif)
Der Film wurde von 12 Mädchen aus Burundi im Rahmen des Projekts „Tam.Tam.Mobile“ gestaltet, das jungen Menschen Gelegenheit bietet, sich zu wichtigen Themen zu äußern - in diesem Fall Bildung für Frauen und Mädchen.

Im Anschluss findet eine Diskussion statt. Am Podium: Isabelle Engels (Moderation), Vlatka Frketic´, Bettina Haidinger, Evelyn Probst

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen in der Brunnenpassage ist kostenlos!

Klappe auf! ist ein Medienprojekt frauenpolitisch aktiver Organisationen (Amnesty International, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung, LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander lernen – Birlikte Öğrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven) in Kooperation mit dem Animationsfilmfestival „Tricky Women“. Cinemarkt ist eine
Kooperation von St. Balbach Art Produktion mit der Brunnenpassage.

2015 Prekärsuppe der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen am 12.3.2015 http://igelf.wordpress.com
2014

KLAPPE AUF! 2014 Poetry Slam:  Brot & Rosen
Montag, 1. Dezember 2014, 21 Uhr
B72, Hernalser Gürtel Bogen 72-73, 1080 Wien
www.b72.at
MODERATION: Adina Wilcke
SUPPORT: SlamDJ FailX ǀ
Live: Helea

Als Beitrag zur internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ (25.11. bis 10.12.2014) lädt Klappe auf! zum 3. Mal zum Slammen für Gewaltfreiheit ein – 2014 unter dem Titel „Brot & Rosen*“, unter dem 1912 tausende Textilarbeiterinnen gerechten Lohn und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen forderten. Wie steht es heute um unser Brot, um unsere Rosen? Erzähl es uns mit deinem Text!
*„The woman worker needs bread, but she needs roses too!“ forderte 1911 die New Yorker Gewerkschafterin Rose Schneidermann. Daraus wurde eine Streik-Parole, mit der 1912 20.000 Textilarbeiterinnen, viele davon mit Migrationshintergrund, in Massachusetts nicht nur gerechten Lohn (Brot), sondern auch menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen (Rosen) forderten.
Dein Mikro, deine Bühne, dein Text!
Slammer_innen sind herzlich willkommen – Zuhörer_innen ebenso!
Mitmachen dürfen alle (maximal 12) – mit selbstverfassten Texten (maximal 5 Minuten lang) – in 2 Runden: bitte 2 Texte mitbringen, da 4 oder mehr der beliebtesten Dichter_innen in die Finalrunde aufsteigen.
Auf die Gewinner_innen wartet ein Preis – es soll aber niemand mit leeren Händen nach Hause gehen.
Für spontan Entschlossene ist ab 20:30 Uhr eine Anmeldung vor Ort möglich.
All languages and genders are welcome!
Klappe auf! ist ein Medienprojekt frauenpolitisch aktiver Organisationen: Amnesty International, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung, LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander lernen – Birlikte Öğrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven
Dieser Poetry Slam wird von den Women on Air aufgezeichnet und im Rahmen der Sendereihe Globale Dialoge (www.noso.at) ausgestrahlt.
www.amnesty.at * www.frauensolidaritaet.org * www.kfb.at * www.teilen.at * www.lefoe.at * www.miteinlernen.at * www.aoef.at * www.wide-netzwerk.at *

2014 MEHR SPRACHEN = MEHR [MIT-]SPRACHE. MEHR
FRAGEN ALS ANTWORTEN.
IST MEHRSPRACHIGKEIT NUR EINE MODE? WAS ERSETZT MEHRSPRACHIGKEIT? WANN WIRD MEHRSPRACHIGKEIT ZU EINEM VORTEIL? WANN ZU EINEM NACHTEIL? WER BESTIMMT, AB WANN ICH MEHRSPRACHIG BIN? WORÜBER SPRECHEN WIR, WENN WIR ÜBER MEHRSPRACHIGKEIT SPRECHEN? WIEVIEL KOSTET MEHRSPRACHIGKEIT? WAS...
DIESE UND ANDERE FRAGEN MÖCHTEN WIR GEMEINSAM AUFWERFEN, GEMEINSAM DISKUTIEREN UND VERTIEFEN. LUST AUF MITSPRACHE?
HERZLICH WILLKOMMEN AM FREITAG, 9. MAI 2014 VON 16 BIS 19 UHR. IN DER BRUNNENPASSAGE, BRUNNENGASSE 71/YPPENPLATZ, 1160 WIEN
EINE VERANSTALTUNG VON LEFÖ, MITEINANDER LERNEN – BIRLIKTE ÖĞRENELIM, ORIENT EXPRESS UND PEREGRINA IM RAHMEN DES PROJEKTS MEHR SPRACHEN = MEHR [MIT-]SPRACHE.
2013

KlappeKarte-1.jpgKLAPPE AUF! 2013
Poetry Slam:  A Room of One’s Own*
Eine Veranstaltung im Rahmen der internationalen Kampagne
16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen (25.11. – 10.12.)

Klappe auf! lädt am 28. November 2013 zum 2. Mal zum Slammen für Gewaltfreiheit ein: ins Poetry Slam erfahrene LOKATIV im Stuwerviertel.
Dein Mikro, deine Bühne, dein Text!
Slammer_innen sind herzlich willkommen – Zuhörer_innen ebenso!

Dieser Poetry Slam wird aufgezeichnet und im Rahmen der Sendereihe Globale Dialoge bei Orange 94.0 nachzuhören sein.

WANN: Donnerstag, 28. November 2013, ab 19 Uhr
WO: LOKATIV, Arnezhoferstraße 12, 1020 Wien www.lokativ.at Moderation: Clara Felis

* Die britische Schriftstellerin Virginia Wolf (1882 – 1941) schuf mit ihrem 1929 erschienenen Essay „A Room of One’s Own“ (Ein Zimmer für sich allein) einen bedeutenden Text für Frauen. Wolf fordert darin materielle Sicherheit für Frauen, nämlich: „fünfhundert (Pfund) im Jahr und ein eigenes Zimmer (Wolf 1929, 113)“. Materielle Sicherheit in Form eines eigenen Zimmers bedeutet bei Wolf Unabhängigkeit, aber auch Privatsphäre. Auf beides haben Frauen ein Recht.
Klappe auf! stellt den Poetry Slam 2013 unter das Thema „A Room of One’s Own“. Denn Frauen kämpfen auch heute, über 80 Jahre nach dem Erscheinen von Wolfs Text, um Raum für sich, um Raum zum Leben.

Unter dem Namen „Klappe auf!“ sind seit mehreren Jahren verschiedene frauenpolitisch aktive Organisationen miteinander vernetzt und organisieren jährlich eine gemeinsame Veranstaltung für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Unser Ziel ist es, die „Klappe auf zu machen“, indem wir:

  • verschiedene Formen von Gewalt an Frauen sichtbar und
  • uns für ein gewaltfreies Leben aller Frauen weltweit stark machen.

Die Aktion wird getragen von: Amnesty International – Netzwerk Frauenrechte und Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung Österreichs - Aktion Familienfasttag, LEFÖ / Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen – Birlikte Öğrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser sowie WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven.
www.amnesty.at * www.frauensolidaritaet.org * www.kfb.at * www.teilen.at * www.lefoe.at * www.miteinlernen.at * www.aoef.at * www.wide-netzwerk.at

2012

KLAPPE AUF 2012!
Poetry Slam für das FrauenRecht auf ein gewaltfreies Leben

Am 5. Dezember 2012 ab 20:00 Uhr findet im Loop (1080 Wien, Lerchenfelder Gürtel U-Bahn-Bogen 26/27) ein Poetry Slam statt.

Moderation: Mieze Medusa und Clara Felis

Dein Mikro, deine Bühne, dein Text!

Zum Medienprojekt "Klappe auf!"
"Klappe auf!" ist eine Aktion im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen".
Von 2009-2011 waren während der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen auf diestandard.at verschiedene Video-Clips  zum Thema Gewalt an Frauen abrufbar. In Zusammenarbeit mit mehreren Organisationen hat die Filmemacherin Katja Schröckenstein verschiedene Videoclips produziert, die sich für das Recht auf ein gewaltfreies Leben aller Frauen auf unterschiedlichen Teilen der Erde stark machen.
Dieses Jahr startet eine neue Aktion im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen: Poetry Slam. Bei einem Poetry Slam (Dichter_innenwettstreit) werden selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit (ca. 5 Min) dem Publikum vorgetragen. Die Zuhörer_innen wählen anschließend den/die Gewinner_in.

Die Aktion wird von Amnesty International - Netzwerk Frauenrechte und Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung Österreich - Aktion Familienfasttag, LEFÖ/ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen - Birlikte Öğrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser sowie WIDE - Netzwerk Women in Development Europe getragen.

*www.amnesty.at*www.frauensolidaritaet.org*www.kfb.at*www.lefoe.at*www.miteinlernen.at**www.aoef.at*www.wide-netzwerk.at*

2011

Klappe auf! Gleich und Gleich = Gleich?
Ein Videobeitrag von Miteinander Lernen - Birlikte Öğrenelim (www.miteinlernen.at) zum Thema strukturelle Gewalt gegen Frauen.
zu sehen auf: http://diestandard.at/1322873140349/16-Tage-gegen-Gewalt-Gleich-und-Gleich--Gleich

Einen Raum schaffen für die Auseinandersetzung mit Gewalt an Frauen - das ist Sinn und Zweck der Aktion "16 Tage gegen Gewalt", die seit mehreren Jahren von Fraueneinrichtungen weltweit begangen werden. Zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November und dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember soll das Bewusstsein für die vielen verschiedenen Dimensionen von Gewalt an Frauen geschafft werden.

2011

Bedeutung von Reproduktionsfreiheit in Zeiten von modernen Technologien – wo stehen wir, wo geht es hin?
Ringvorlesung „Reproduktion und Kontrolle - Schwangerschaftsabbruch und Fristenregelung in Österreich“
Österreichische Hochschüler*innenschaft an der Universität Wien in Kooperation mit dem Referat Genderstudies
24.05.2011 18:00 – 19:30, HS B, Campus

Warum dürfen Frauen Künstliche Fortpflanzungstechnologien (KFT) nur im Rahmen einer Ehe oder eheähnlichen Gemeinschaft in Anspruch nehmen?
Warum dürfen KFT nicht zu Erfüllung des Wunsches nach der Geburt eines Kindes mit einem bestimmten Geschlecht oder mit bestimmten Eigenschaften der Eltern (gehörlos) angewandt werden?
Warum ist der Wunsch nach einem Kind - mittels KFT - ohne jemals Sex zu wollen ein Tabubruch?
Warum dürfen Eizellenspenden keine Altersgrenzen oder sogenannten Rassenschranken überschreiten?
KFT präsentieren sich sowohl als stabilisierend - Mittel zum Zweck der Kinderwunscherfüllung - als auch als irritierend, indem die bestehende Normen oder Ideologien im sozialen Bereich (Beziehungen, Verwandtschaft, Sexualität, Geschlecht, etc.) hinterfragen.

2011 Biotechnologien und Entscheidungsfreiheit?
Vortrag im Rahmen der Ring-Vorlesung: Eugenik und Geschlecht. Österreich im internationalen Kontext.
18.01.2011, 15:00-16:30, Hörsaal 41, Hauptgebäude, Univ Wien
2010

Klappe auf!  "16 Tage gegen Gewalt"
Blaue Augen
www.youtube.com/watch?v=XfpR-atPtxM

Einen Raum schaffen für die Auseinandersetzung mit Gewalt an Frauen - das ist Sinn und Zweck der Aktion "16 Tage gegen Gewalt", die seit mehreren Jahren von Fraueneinrichtungen weltweit begangen werden. Zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November und dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember soll das Bewusstsein für die vielen verschiedenen Dimensionen von Gewalt an Frauen geschafft werden.
Auch heuer haben sich wieder österreichische Einrichtungen aus dem Frauen- und entwicklungspolitischen Bereich zusammengefunden und unter dem Motto "Klappe auf! 16 Tage gegen Gewalt" Videoclips gestaltet, die auf ganz unterschiedliche Weise ihre Arbeit im Kampf gegen Gewalt thematisieren. Auf dieStandard.at können Sie im Laufe der "16 Tage gegen Gewalt" acht Filmbeiträge sehen.
CARE Österreich, Frauensolidarität, HORIZONT 3000, Katholische Frauenbewegung Österreich, LEFÖ / Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen - Birlikte Öğrenelim, ÖBV - Via Campesina Austria, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, WIDE – Netzwerk Women in Development Europe
Vor- und Abspann: Doris Mayer
Schnitt und Produktion: Katja Schröckenstein
Assistenz und Tonbearbeitung: Christina Schröckenstein

2010 Lustvoll? Sexualität im Schnittfeld
gemeinsam mit Elena Jirovsky und Eva-Maria Knoll
Workshop, 6. Tage der Kultur- und Sozialanthropologie, 22. - 23.04.2010,
Institut für Kultur- u Sozialanthropologie, Univ Wien
http://www.univie.ac.at/Voelkerkunde/html/inh/aktu/aktu_files/BoA_2010_final.pdf

Sexualität ist kontrolliert. Sexualität ist abstrahiert. Sexualität ist konstruiert. Sexualität liegt im Schnittfeld von Körperlichkeit, Politik, Medikalisierung, Werbung, Moral, Schönheitsidealen und vielem mehr. Dieser Workshop möchte aktuelle Forschungsarbeiten rund um die vielfältigen Aspekte des Sexuellen diskutieren.
Die von uns gewählte Metapher des ‚Schnittfeldes‘ meint dabei sowohl den Bereich der Überschneidung, als auch den Bereich der Trennung. Einerseits möchten wir der Entkoppelung von Sexualität und Reproduktion in zweifacher Hinsicht Beachtung schenken: Sexualität ohne Reproduktion und Reproduktion ohne Sexualität. Andererseits möchten wir uns der Körperlichkeit rund um Sexualität, der Bedeutung von Lust und Unlust sowie jeglicher Form der Veränderung von Körpern mit direktem oder indirektem Bezug auf Sexualität oder Fortpflanzung widmen. Das Schnittfeld von Sexualität und Reproduktion erstreckt sich von öffentlichen bis zu privaten Eingriffen aller Art: von genitalen Verstümmelungen oder Verschönerungen, bevölkerungs­politischen Maßnahmen im Rahmen geburtenfördernder sowie –verhindernder Techniken, familien- sowie verwandtschaftsbegründenden Strategien, sei es Adoption oder künstliche Befruchtung, bis hin zur Intimität von Sexualität und Fortpflanzung.
2009

Gibt es eine sogenannte jüdische Rasse?
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung (2., Praterstern 1), 26.11.2009,
18:30 -20:00
Kaum jemand anderer wurde in der Geschichte in einem schrecklicheren Ausmaß stigmatisiert, verfolgt und vernichtet als Jüdinnen und Juden. Der Anlass der Diskriminierung wechselt/e: von der jüdischen Religion bis zu den anthropologischen Merkmalen (der Rassenlehre) und medizinischen Erklärungsmustern. Trotz der negativen politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser wissenschaftlichen Erklärungsmuster für die betroffenen Menschen bildeten die Einteilung der Menschen in Rassen, ihre Merkmale und ihre Entwicklung im 19. und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine zentrale und völlig akzeptierte Denkweise. Auch seitens jüdischer WissenschaftlerInnen gab es Versuche, das sogenannte typisch Jüdische herauszufinden und damit zu Visionen über die Konstruktion einer jüdischen Rasse beizutragen.

Handout
Gibt es eine sogenannte jüdische Rasse?
Das sog. typisch Jüdische wird sowohl im physischen wie im psychischen Bereich gesucht. Körperliche und psychische Merkmale werden zueinander in Beziehung gesetzt und voreinander abhängig gemacht. D.h. auch, das körperlich Äußere wirkt sich auf die Psyche aus und umgekehrt. Aufgrund vermeintlicher Merkmale werden rassische Zuschreibungen vorgenommen.
Im 17., 18. Jht wird die religiöse Vorurteilsgestaltung von anthropologischer und medizinischer Vorurteilsgestaltung zusehends abgelöst.
Die Debatte um die sog. jüdische Rasse ist eine Debatte über pro und contra:
(1)  Charakteristika für eine sogenannte jüdische Rasse werden durch andere Untersuchungen wieder widerlegt, (2) bleibt die Frage offen, ob denn bestimmte Charakteristika – physisch oder psychisch - rassisch oder umweltbedingt sind. Allerdings hat diese Debatte auf die Tatsache der Diskriminierung nur wenig Einfluss.
Die Suche nach dem typisch Jüdischem:
Gesicht, Haare,  Augen, Körper, Schädel, Nase, Sprechen, soziales Verhalten.
Gemeinsame Diskriminierung von Juden & Jüdinnen und Frauen.
Gemeinsame Diskriminierung von Juden & Jüdinnen und Schwarzen.
In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jhts gibt es verstärkt Positionen von WissenschaftlerInnen mit jüdischem Hintergrund, die sich Konzepte von Rasse und Vererbung kritisch aneignen, sie modifizieren oder ablehnen, ohne dabei auf biologische Konzepte von Diversität zu verzichten. Ziel dieser Bemühungen ist, dem antisemitischen Diskurs und seinem wesentlichen Argument - der sogenannten physische Beschaffenheit der Juden - etwas entgegen zu setzen.

Quellen
- Gilman, Sander L. / Jütte, Robert / Kohlbauer-Fritz, Gabriele (Hg.). 1988. „Der schejne Jid“. Das Bild des „jüdischen Körpers“ in Mythos und Ritual, Picus Verlag, Wien, Begleitband zur Ausstellung im Jüdischen Museum der Stadt Wien, 16.09.1998 – 24.01.1999.
- Hödl, Klaus. 2005. Der „virtuelle Jude“. Konstruktionen des Jüdischen. StudienVerlag, Innsbruck.
- Hödl, Klaus. 2002. Gesunde Juden – kranke Schwarze. Körperbilder im medizinischen Diskurs. StudienVerlag, Innsbruck.
- Hödl, Klaus. 1997. Die Pathologisierung des jüdischen Körpers. Antisemitismus, Geschlecht und Medizin im Fin de Siècle. Picus Verlag, Wien.
- Jüdisches Museum der Stadt Wien (Hg.). 1995. Die Macht der Bilder. Antisemitische Vorurteile und Mythen, Picus Verlag, Wien.
- Lipphardt, Veronika. 2008. Biologie der Juden. Jüdische Wissenschaftler über "Rasse" und Vererbung. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen.
- Olson, Steve. 2003. Herkunft und Geschichte des Menschen. Was die Gene über unsere Vergangenheit verraten. Berlin Verlag, Berlin.

2009

Klappe auf ! "16 Tage gegen Gewalt" (25.11. - 10.12.2009)
Alltagsgeschichten mit Migrantinnen in drei Episoden
www.youtube.com/watch?v=JLUqE5ETdPw
Eine Aktion von Autonome Österreichische Frauenhäuser, CARE Österreich, Frauensolidarität, Lefö, Miteinander Lernen - Birlikte Öğrenelim, WIDE in Kooperation mit diestandard.

2009

Eingriffe in die menschliche Fortpflanzung als bessere Natur?
Panel: Gesellschaftspolitische und soziologische Aspekte

Vom Müssen zum Dürfen - Die Logik der neuen Fortpflanzungstechnologien. Themengespräch: Biopolitik und Gouvernementalität


Zweite Internationale Hartheim Konferenz, 13. - 14.11.2009, Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim/Linz
Programm: www.schloss-hartheim.at

Panel
Encroachments into human reproduction as improvement of nature?
In 1982 the first Austrian ivf-baby was born. At the beginning artificial reproductive technologies were handled as a method for involuntary childless women to get a baby. Artificial reproductive technologies became an issue concerning women, but not because women were put in charge of infertility, but because women were the preferential patients of artificial reproductive technologies. Also in case of male infertility women are undergoing a medical treatment. In the meantime the discussion about artificial reproductive technologies takes place in different areas: medically, legally and sociopolitically. In the course of time artificial reproductive technologies are not only a method to “cure” infertility but offers a possibility to manipulate human life. Last but not least artificial reproductive technologies are offered to older women as a possibility to combine occupational career with the desire to have a child.
Have artificial reproductive technologies crossed a border? Have artificial reproductive technologies lost sight of helping involuntary childless couples and turned out to be something different? Focusing on the past and the presence of artificial reproductive technologies the evidence indicates virtues of “proper” and “improper” reproductiveness of “proper” and “improper” women – thus indicating socially desired and undesired human life. In the course of the 20th century new medical methods and treatments try to implement eugenic ideas through prevention or encouragement of births. The original purpose underlying the exceeding development of recent reproductive technologies was not the idea of helping infertility, but the attempt for “commanding” human reproduction more “efficiently”. In this sense of “efficiency” it was implicitly intended to encourage “some” women to have children while on the other hand “some other” women should renounce.
The following remarks will point out the ideas lying behind artificial reproductive technologies. What are the origins? What are their promises? And what are their consequences? Controversial discussion is carried out about the following issues: Who may apply artificial reproductive technologies: involuntary childless women; women, who don’t have proper egg cells; women, who want to conceive after their occupational career; couples, who want to choose the sex of their child; or couples, who wish a disabled child. What effect do artificial reproductive technologies have on human behaviour and to what extent do these techniques go beyond the scope of medicine and get an economic and sociopolitical dimens

Themengespräch
From „must“ to „may“ – the logic of artificial reproductive technologies
Artificial reproductive technologies (including prenatal diagnosis) – presented as methods for involuntary childless women to get a healthy baby – have worked out a possibility to manipulate human life. They present themselves not only as a range of medical technologies for women to choose, but more and more become an indispensable part of human reproduction, which all - women and men - should utilize. To refuse may imply branding and sanction.
Which rights and duties result from the new medical possibilities für women, doctors and embryos? To what extent do artificial reproductive technologies imply an increase of self-determination and options for action, …
… if people in consequence of a genetic diagnosis depend exclusively on their biological constitution and only can act in the context of this diagnosis?
… if women are allowed to use artificial reproductive technologies only within a marriage?
…  if egg donation must not cross any so-called “color bar”?
Artificial reproductive technologies are primarily addressed to women and are proposed as a wide range of offers. But it is no choice to use or reject artificial reproductive technologies, if other options or alternatives are missing. Do artificial reproductive technologies at first include more and more women and men in order to afterwards exclude some of them because of certain genetic diagnoses?

2009 Poster  Session
"Egg Selling", surrogacy, ...
Artificial Reproductive Technologies - the Austrian development

Medical Anthropology at the Intersections: Celebrating 50 Years of Interdisciplinarity
International Conference of the Society for Medical Anthropology of the American Anthropological Association, September 24 - 27, 2009, Yale University

poster

Egg Selling, Surrogacy and Artificial Reproductive Technologies (ART) - the Austrian Development
Or: How the explosive force of Artificial Reproductive Technologies was cut short
Aurelia Weikert, Department of Social and Cultural Anthropology, University of Vienna, Austria
ART in Austria: what happened during the last 20 years?
1982 - 1st Austrian IVF-Baby
1988 - 1st trial to establish surrogate motherhood
1988 - 1st “egg-selling” in an Austrian IVF-clinic
Politicians became aware of the new field of human reproduction - 1st law proposals
1992 – Law on Artificial Reproduction
Ivf and artificial insemination only for heterosexual couples.
No egg-donation.
Sperm-donation only within artificial insemination.
No anonymity of the sperm donor.
In 2003 the Austrian Bioethical Commission (installed by the Federal Chancellor) considers whether egg-donation should be allowed, in order not to discriminate women compared with men, because sperm donation is allowed within artificial insemination.
No surrogacy.
The mother who gives birth to the child is the legal mother. This is important with regard to women who undergo an ivf treatment with donated eggs in a foreign country.
Obligation of counselling; the ivf-doctor may arrange for psychological or psychotherapeutic treatment.
The explosive force of ART got lost! Or: New old moral standards!
No IVF for single women and lesbians!
No egg-donation or egg-selling!
No surrogacy!
Traditional familiy structures must not be disturbed - by no means! All others can profit from the ART, be it the IVF-doctors, medical clinics, sperm-donors or maybe the state with an interest in increasing the population. All the risks connected with ART, the low success rate of IVF, the physical and psychical burden and stress for women and finally the possibilities of embryo manipulation take second place in comparison with the possible “immoral” behaviour of women!     
Since 2000, the IVF-Fonds-Law is existing: 70% of the costs of an IVF-treatment are paid by the social-insurance-system. In comparison with that: Since 1975, since abortion is legal in Austria, one of the fundamental demands of the feminist movement was that abortion should be paid by social-insurance-system! And the costs of an abortion are much less than those of an IVF-treatment!! But the social-insurance-system never paid the cost of an abortion! ART have become an explosive force with regard to traditional familiy structures, but the present law concerning ART, or rather, the political parties, do avoid this explosive force.
2009 Reproduktionsmedizin und Pränatale Diagnostik: selbstbestimmte Wahlfreiheiten oder selbstbestimmte Wahlpflicht?
Salzburg, 15.03.2009
Im Rahmen der Tagung "Bindung - Trennung - Verlust in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe". 1. Drei-Ländertagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe, der Österreichischen Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe, der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für psychosomatische Gynäkologie und Geburtshilfe,13.–15.03.2009

Künstliche Fortpflanzungstechnologien und damit auch vorgeburtliche Diagnosetechniken – angetreten um ungewollt kinderlosen Frauen oder Paaren zu einem Wunschkind zu verhelfen - haben sich zusehends zu Techniken entwickelt, die eine Möglichkeit bieten, in die Qualität des Menschen einzugreifen. Ein Blick in die Geschichte belegt, dass der mögliche Eingriff in die Qualität des Menschen der eigentliche Motor der Entwicklung dieser neuen Technologien und die Erfüllung des Kinderwunsches höchstens Nebeneffekt war. Das gesellschaftliche Interesse nach gesunden Nachkommen hatte im Zweifelsfall Vorrang gegenüber den individuellen Wünschen von Frauen und Männern.
Aus dieser historischen Absicht heraus, präsentieren sich künstliche Fortpflanzungstechnologien und pränatale Diagnostikmethoden nicht nur als vielfältige Angebote, die Frauen wählen können, sondern als ein Teil des Fortpflanzungsprozesses, den alle in Anspruch zu nehmen haben. Ein Verweigern der Inanspruchnahme dieser technischen Errungenschaften kann Stigmatisierung und Sanktion bedeutet.
2009

Feministische Bewegungen, Frauenbewegungen
Unterschiede und Gemeinsamkeiten
gemeinsam mit Dr.in Patricia Zuckerhut
Workshop, Tage der Kultur- und Sozialanthropologie, 23. - 24.04.2009,
Institut für Kultur- u Sozialanthropologie, Univ Wien
http://www.univie.ac.at/Voelkerkunde/html/inh/aktu/aktu_files/Abstracts09.pdf

Anhand ausgewählter Beispiele feministischer Bewegungen zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten von feministischer Theorie und Praxis diskutiert werden. Exemplarisch werden folgende Beispiele herangezogen:
- Forderungen der 1. Frauenbewegung im reproduktiven Bereich in Österreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts;
- Hintergründe der Frauenbewegungen in Mexiko sowie Differenzen und Widersprüche, die sich zwischen der urbanen Mittelschicht- und indigenen Frauenorganisationen ergeben können;
- die Chicana-Bewegung (USA);
- das Frauenkollektiv Mujeres Creando (Bolivien);
- Südafrika zur Zeit der Apartheid.

2009

Weibliche Selbstbestimmung und Fortpflanzung
Konzepte feministischer Selbstbestimmung in den 1920er Jahren in Österreich

gemeinsam mit Gudrun Wolfgruber
Volkshochschule Favoriten (10., Arthaberplatz 18), 23.03.2009
Volkshochschule Landstraße (3., Hainburger Str. 29), 31.03.2009
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung (2., Praterstern 1), 22.04.2009

Die 1. Frauenbewegung forderte Rechte der Frauen im ökonomischen, sozialen und reproduktiven Bereich: Ziel der Feministinnen war eine Reformierung des Geschlechterlebens durch die Schaffung von gleichberechtigten Individuen als Bedingungen für eine verantwortungsvolle und selbstbestimmte Mutterschaft. Verantwortungsvoll gegenüber den Nachkommen, aber auch gegenüber dem Staat!

2008 Fortpflanzung, Familie und Fürsorge in der Ersten Republik und im „Dritten Reich“
gemeinsam mit Gudrun Wolfgruber
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung. Wien, 05.11.2008
Volkshochschule Brigittenau. Wien, 18.12.200
8
Volkshochschule Landstraße. Wien, 2
2.01.2009
2008

Künstliche Fortpflanzungstechnologien – die Kontinuität einer Idee
Sammlungen der medizinischen Universität Wien
Lesesaal des Josephinum. Wien, 10.04.2008

2008

Kinderwunsch und Wunschkinder.
Wer darf sich fortpflanzen? Dürfen Sie sich fortpflanzen???
Volkshochschule Penzing. Wien, 28.02.2008
Jüdisches Institut f Erwachsenenbildung. Wien, 16.04.2008
Volkshochschule Landstraße. Wien, 24.04.2008

2007

Ein Ideal wird normal !
Der Prozess der Normalisierung anhand der Geschichte und Gegenwart
der künstlichen Fortpflanzungstechnologien.
Kulturgeschichtetag 2007, 09. - 11.09.2007,
Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Johannes-Kepler-Universität Linz.

2007

Schön, fit und erfolgreich!
Wird der soziale Wert eines Menschen über sein äußeres Erscheinungsbild bestimmt?
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung. Wien, 31.05.2007

Volkshochschule Landstraße. Wien, 31.10.2007

2007 Erwünschte und unerwünschte Fortpflanzung.
Die Geschichte der künstlichen Fortpflanzungstechnologien.
Volkshochschule Brigittenau. Wien, 20.06.2007
2007

Künstliche Fortpflanzungstechnologien – eine gewaltige Sache
Tage der Kultur- und Sozialanthropologie, Workshop: Barbara Grubner und Patricia Zuckerhut: Anthropologie der Gewalt: Geschlecht – Macht – Politik.
Institut für Kultur- und Sozialanthropologie. Univ. Wien, 27.04.2007

2006 "Hüte Dich vor den Gezeichneten".
Können wir von Äußerlichkeiten auf den Charakter von Menschen schließen?

Volkshochschule Brigittenau. Wien, 09.11.2006
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung. Wien, 15.11.2006
2003 Sie dürfen wünschen! Oder: Sie müssen wünschen!
Zur Problematik des feministischen Selbstbestimmungsrechtes im Kontext der neuen Fortpflanzungstechnologien. Frauenbildung trifft Frauenkörper. Frauenbildungstagung. kardinal-könig-haus. Wien, 05. 05.2003
 2003

"Egg selling", surrogacy … New Reproductive Technologies – the Austrian development. The Gender of Politics: The Example of Reproduction Policies in Austria, Finland, Portugal, Romania, Russia, and the US.
Bruno Kreisky Forum. Wien, 13. - 15.03.2003

 2003

Alte Ideen vom "besseren" Menschen und neue Reproduktionstechnologien. Symposium: Auf den Spuren der Frauen in der technologischen Zivilisation. Frauendokumentations-, Forschungs- u. Bildungszentrum. Graz, 31.01.2003

1999

Reproduktion: Wertewandel oder alte Werte in neuem Gewand.
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien: Kinderschwund - (na) und ...?
Wien, Jänner 1999.

1997

Hirntot: Kommentar zum Symposium: Puppe.Monster.Tod.
Naturhistorisches Museum. Wien, 27.04.1997

1994

Quantität und Qualität - Geschichte der Bevölkerungspolitik. Die Bombe tickt im Kopf - bevölkerungspolitische Maßnahmen und Institutionen. Vom Zugang zum Zugriff - Neue Fortpflanzungstechnologien als Schlüssel zum Leben. LehrerInnenfortbildung. Österreichischer Informationsdienst für Entwicklungspolitik Steiermark. Payerbach, Oktober 1994.

1993 Neue Fortpflanzungstechnologien und Gesundheitspolitik. Hebammenzentrum Wien, Jänner 1993
1992 Neue Fortpflanzungstechnologien und ihre gesellschaftspolitischen Auswirkungen.
Kommunistischer Studentenverband Wien, Oktober 1992.
1992 Gentechnologie - Reproduktionsmedizin: Kritik und Widerstand. Podiumsdiskussion. Grießkirchen, Oktober 1992.
1991

Neue Fortpflanzungstechnologien - Gefahren und Risiken.
Frauenarbeitskreis der Grazer Ärztekammer. Graz, Juni 1991.

1990 Gentechnologie - Menschen vom Fließband?
Pfingsttreffen der katholischen Jugend. Herzogenburg, Juni 1990.
 1990

Reproduktionstechnologien.
Gentechnologie – Frauenkonferenz. Salzburg, Jänner 1990.

1989 Gen- und Reproduktionstechnologien und ihre Auswirkungen.
Seminar der Gewerkschaft der Privatangestellten. Velm, Oktober 1989.
1989 Frauen gegen Gen- und Fortpflanzungstechnologien.
Frauenzentrum. Wien, Juni 1989.
1989 Neue Fortpflanzungtechnologien und Gentechnologie.
LehrerInnenfortbildung der HBLA St. Pölten.  St. Pölten,  April 1989.
1989 Frauen und Gentechnologie.
Frauenakademie der Sozialistischen Jugend Österreich. Hirschwang, Jänner 1989.
1988 Geschichte und Gegenwart der Neuen Fortpflanzungstechnologien.
Die GRÜNEN. Krems, November 1988.
1988 Neue Fortpflanzungstechnologien und ihre Folgen.
SPÖ-Frauen Oberösterreich. Kirchschlag, November 1988.
1988 Neue Diagnosemethoden und ihre Folgen.
Umweltwoche an der Universität Graz, Juni 1988.
1988 Künstliche Fortpflanzung, ihre Grundlagen und Folgen insbesondere für Frauen -  hier und in der Dritten Welt.
Universität Graz, Mai 1988.
1988 Ein eigenes Kind um jeden Preis?
Bregenz, Jänner 1988.
1987 Neue Fortpflanzungstechnologien und ihre Auswirkungen für Frauen. Städtische Bücherei. Wien, November 1987.
1987 Bevölkerungspolitik in der Ersten und Dritten Welt.
Volkshochschule Margareten. Wien, November 1987.
1987 Blitzlichter aus Österreich: Österreichische Situation von Forschung, Praxis und Widerstand.
Frauen Forum Futura. Meran, Oktober 1987.
1987 Die Neuen Fortpflanzungstechnologien - eine Bestandsaufnahme in Österreich.
Salzburger Frauen-Sommer Universität. Salzburg,  Juli 1987.
 

gemeinsam mit Johanna Riegler

1994 Bevölkerungspolitik und Frauen - Institutionen und Programme.
Renner Institut. Wien, Oktober 1994.
1994 Fortpflanzungsmedizin und Gesundheitspolitik.
Lavanttaler Frauen- und Familienberatungsstelle. Wolfsberg, April 1994.
1994 Wider die Industrialisierung des Lebens. Gentechnologie und Fortpflanzung. Österreichischer Informationsdienst für Entwicklungspolitik Kärnten.
Spittal, April 1994.
1993

Das "Fortpflanzungshilfegesetz" - Der Paragraphenritt zur Erzeugung. Symposium Radix medicae - Die Wurzeln der weiblichen Medizin.
Wien, Oktober 1993.

1993 Zuviel an der Zahl. Bevölkerungspolitik, Familie und Technologietransfer im Gesundheitsbereich.
Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit. Wien, September 1993.
1993 Grundlagen und Probleme der Technikbewertung. Wissenschaftskritik und feministische Perspektiven am Beispiel der Gen- und Reproduktionstechnologien. Institut für Philosophie, Univ. Wien. Mai 1993.
1992 Pränatale Diagnostik: Individuelle Sicherheit durch Kontrolle?
Grießkirchen, Oktober 1992.
1992 Heisere Gegenstimmen. Diskurse zur Produktion des Lebens. Feministische Kritik an den Gen- und Reproduktionstechnologien.
Institut für Wissenschaft und Kunst. Wien, Juni 1992.
1990 Gen- und Fortpflanzungstechnologien in Österreich: Der Weg der Gesetze. Arbeiterkammer. Innsbruck, November 1990.
1989 Kontrollierte Fruchtbarkeit, Verhütungsmittel und Neue Fortpflanzungstechnologien am Beispiel von Bangladesh und Indien. Volkshochschule Ottakring. Wien, November 1989.
  Darstellung der österreichischen Situation (Gesetzeslage, Praxis) in den Bereichen Gen- und Reproduktionstechnologie im Rahmen der Internationalen Finrrage-Konferenzen (Spanien 1986, Bangladesh 1989, Brasilien 1991).